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about

August 27th, 2008
-copyme-logo

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CopyMe is an invitation to the world of intellectual property and copyright laws.
2008. Web 2.0. Welcome to the open source era. 
There are no limits for great ideas. 
It is possible to feel satisfaction of someone else´s success. 
The better ideas you have the happier it makes me. 
I will take them, copy them, paste them, pimp them, remix them 
and give them back to you.
Where do ideas go to after they reached their goal? 

The World Premiere was on the 30th of December 2008 in Bordeaux 
Les grandes Traversées how do you are.  Jared Gradinger
The German Premiere was in Berlin in Ballhaus Ost on the 18.02.2009. Following shows 19. 25. 26. 27. february and 23. 24*. 25**.of april 09.
* on the 24th after the show: OPENEVERYTHING + CC-SALON BERLIN: OPEN SOURCE IN ART
** on the 25 Lange nacht der Opern und Theater. 
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copyME
is a collaborative effort by GUTESTUN production Berlin, PushPush Atlanta and Ballhaus Ost.
Performed by Rahel Savoldelli
Text by Tim Habeger, Rahel Savoldelli, Oliver Schwegler
Video and Sound by Andres Castoldi
Idea and Concept: Rahel Savoldelli, Andres Castoldi
Artistic Collaboration: Luz Algranti
With a little help from my friends: Matias Aguayo, Knut Berger,  Alejandro Calamino, Analia, Coca and Pablo Castoldi, Goethe Zentrum Atlanta, Goethe Institut Buenos Aires, Jared Gradinger, Shelby Hofer, Ben Lovett, Kasandra Lunar, Cecilia Palmer/Pamoyo, Reto Andrea Savoldelli, Tatiana Saphir, Andrea Schmeitzky, Jan Sebastian Suba, Pablo Zuleta Zar.
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PROJECT
Rahel Savoldelli had an idea. It was related to art creation and ownership. So she discussed it with some friends and realized they were very interested. They had good questions. Why I feel something is mine? Can I feel satisfaction out of someone else’s success? The concept grew stronger and flew together with Rahel to Atlanta and Buenos Aires engaging artists, fashion designers, architects, musicians, authors, friends and family. CopyMe is the outcome of a transnational artistic sharing and production effort.  
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Ballet Tanz Mai 09 

Von Thomas Hahn

COPYME

Rahel Savoldelli und der Wille der Tanzkunst, in keine Schublade mehr zu passen

Alle kreativen Köpfe definieren sich gern als universelle Allround-Künstler, damit sie selbstbestimmt aus einem Warenkorb der Künste wählen können – mal Paella, mal Salat, mal ein Steak. Oder eben wie einst der Mimos in der Antike – mal Schauspiel, mal Tanz, mal Gesang. Kann man nicht mit allem brillieren, ohne gleich als Da Vinci, das Universalgenie, zu gelten? Meint das «Tanz-Kunst»? Oder geht es nicht in Wahrheit um das genaue Gegenteil: Schubladenferne. Gut, ist auch eine Kategorie. In sie fällt: Rahel Savoldelli, die in Berlin mit der Schauspielerin Anne Tismer das besonders schubladenferne Kollektiv Gutes Tun gegründet hat.In Bordeaux zum Festival Les Grandes traversées, einem zweitägigen Programm mit Performern aus Berlin, New York und Buenos Aires mit dem in Berlin lebenden Gastgeber Jared Gradinger, zeigt sie ihr Solo «CopyME» und vervielfältigt sich gleich dreist per Video zum Trio. Am Anfang, belustigend und spannungsvoll, kommt sie noch ganz unschuldig im Kinder-Kart auf die Bühne, demselben, auf dem sie vorher im Video durch lange Amtsflure fuhr. Während sie nun mit dem Tamburin in der Hand über die Bühne flitzt, stellt sie sich als Bandleaderin vor, deren Freundinnen auf der Leinwand nichts als Kopien ihrer selbst sind. Da geht’s los mit dem Kopierschutz. Wer schützt sich hier vor wem? In Rahels Frauenrockband streitet man sich, geht auseinander, versöhnt sich wieder. Die Bassistin und die Gitarristin sind irgendwie auch Mutter und Schwester, also Alter Egos und damit so unentbehrliche wie unerträgliche Ableger. Von diesen drei Frauentypen ist die einzig Fleischliche, unsere Solistin Rahel, auch die Rebellischste. Sie legt Kabel aus und mokiert sich, dass man Marihuana zwar rauchen aber nicht verkaufen darf. Sie raunzt alle und jeden an (auch ihr eigenes Abbild), weil alle sie kopieren wollen, ob ganz oder in Teilen. Sie kopiert sich als ihre eigene Kopie, wie als Sicherheitsdatei. Dann wirft sie lässig CDs ins Publikum, Kopien von «CopyME». Zu Hause stellt sich heraus: Die Scheibe ist völlig unbespielt! Kopien sind Illusionen. «CopyME», das ist nonchalant, aufmüpfig und wie viele Werke aus deutschen Landen gern eine Auseinandersetzung mit Recht und Ordnung, der Kopierordnung und seinen Rechtskopien. So kommt, zum bösen Ende, die Bilderstürmerin aus dem Berliner Ballhaus Ost mit der Axt auf die Bühne, bereit zur Apokalypse. Das ist nicht mal Anti-Haltung, wie etwa bei Maguy Marin, die derzeit in jedem neuen Stück ruft: Seht her, ich mache keinen Tanz! Was «CopyME» so brillant macht, ist vielmehr, dass Schubladen sich dadurch auszeichnen, dass sie irgendwann klemmen und sich weder öffnen noch schließen lassen. Nehmen wir nur ihren Gastgeber in Bordeaux, Jared Gradinger. Er hat nie eine Tanzausbildung genossen, ist aber in den Stücken von Constanza Macras ihr bester Tänzer. Ein Kraftbündel, ein Original – so ist man doch geneigt zu sagen. Kann so einer Tanzkünstler sein? Umgekehrt, durchläuft eine wie Rahel die institutionelle Ausbildung und lernt alle Lernprozesse, um sie später auch ja anzuwenden …als Kopie des Kopierten? Nun, es scheint, das macht der Künstler der Zukunft nicht mehr mit. Nicht Savoldelli, die so forsch und unbekümmert vor das Publikum tritt, deren Naivität fein gespielt ist, was ebenso zum Klonen von Emotionen gehört wie das Schauspielen. Aber das machen ja auch Tänzer und Sänger. Alle Schubladen klemmen. Wer würde bei «CopyME» nun entscheiden wollen, ob es sich um Theater handelt (der Begriff enthält eh schon alles, was auf einer Bühne läuft), um Tanz (hier doch nicht, aber welches Tanzfestival stört das schon), um Videokunst (gewiss), um Kleinkunst (es ist ein Solo ohne Bühnenbild), um Kabarett (sogar politisches) um Performance (natürlich ja, siehe Theater)? Ist Rahel Savoldelli somit die Anti-Schublade mit Kopierschutz? Oder im Gegenteil die Tänzerin in allen Schubladen, die so wenig tanzt wie die Medien? «CopyME» spielt eben damit, dass wir längst hybride Wesen aus Mensch und Medium sind. Wenn die Identität des Menschen nur noch über seine virtuelle Präsenz glaubhaft ist, dann ist sie auch kopierbar. Raubkopierbar im Datenklau. In der Kunst aber ist Kopieren nie ein nur genaues Abbilden. Jede Kopie ist vielmehr eine Bearbeitung, daher eine Bereicherung des Originals, eine Zeugung aus zwei Köpfen. So wie Savoldelli aus sich selbst im Video eine Mutterfigur erfindet, sich also gewissermaßen rückwärts kopiert … was aber nicht erlaubt ist! Und ihr Protestruf daraufhin, «Ich habe Kopierschutz!», bloße Ironie bleiben muss. Denn schon der Titel enthält ja eine eindeutige Aufforderung. Das Originalgenie gibt es so wenig, wie es Schubladen für seine Klone geben kann – denn ein Original zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es in keine Kategorie passt. Wie Rahel Savoldelli.

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Tagesspiegel 27. 02. 09

Geistiges Eigentum ist eine hochempfindliche Angelegenheit. 

Christine Wahl über kreativen Ideendiebstahl.

Geklaut, gestohlen, gezogen und geraubt
Mit Urheberrechten und Plagiatsprozessen beschäftigen Kreative sämtlicher Branchen bekanntlich ganze juristische Abteilungen. Und im Theater werden allzu offensichtliche Epigonen – beispielsweise von Frank Castorf oder Christoph Marthaler – gemeinhin wenigstens durch Publikumsgeringschätzung gestraft.            
Vor diesen Hintergrund nimmt sich die Aufforderung, die Rahel Savoldelli heute Abend (21 Uhr) im Ballhaus Ost ausspricht, ziemlich ungewöhnlich aus: CopyME heißt ihre Einladung, die Grenzen zwischen Eigenschöpfung und Remix neu zu überdenken. Das Verhältnis zwischen Original und Kopie(n) gestaltet sich in diesem Projekt überaus kompliziert: Eine Musikerin spaltet sich in drei verschiedene Bandmitglieder auf, von denen zwei per Video zu sehen sind und eine zu Jack Nicholson mutiert. Mit solch spektakulären Selbstentgrenzungen können Ideenklauprozesse im wahren Leben meist leider nicht punkten. Das Statement des Abends aber besticht durch bodenständigste Klarheit: „Es ist möglich, mit dem Erfolg eines anderen ein eigenes Erfolgsgefühl zu verbinden!“ 

Was „copyME“ im Ballhaus Ost wirklich interessant macht, ist die Tatsache, dass man darin das Credo des Hauses sehen kann. Entgegen den branchenüblichen Abgrenzungsneurosen hält der künstlerische Leiter der Bühne, Uwe Moritz Eichler, seit jeher höchstselbst das solidarisch-kooperative Ideal von der Kreativität „als frei verfügbarer, beklaubarer Ressource“ hoch. Und hat gezeigt, dass man damit überaus erfolgreich sein kann: Vor genau drei Jahren mit riesigem Enthusiasmus, aber ohne einen einzigen Subventionspfennig gegründet, bekommt das Ballhaus Ost inzwischen vom Berliner Senat eine Spielstätten-Förderung und konnte mit seinem Konzept sogar die Kulturinitiative „Förderband Berlin“ überzeugen. Eichler erhielt eine der 300 dort ausgeschriebenen Stellen und wird jetzt für seinen Fulltime-Intendanzjob erstmals bezahlt. Also: Kreative aller Sparten, copy it!

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Tagesspiegel 20. 02. 09

Von Text Patrick Wildemann

PERFORMANCE
Ich selbst und meine Wiedergänger
Raubkopierer sind Verbrecher, das hat sich herumgesprochen, aber wo genau beginnt der Diebstahl geistigen Eigentums? Fällt es unter minder schweren Mundraub, wenn man John Lennons „Give Peace a Chance“ zur Anti-Piraterie-Ballade umdichtet und mit eigenem Beat unterlegt? Was ist mit Filmen, die man so sehr liebt, dass man das Gefühl hat, sie gehören einem? Und verstößt es eigentlich gegen irgendwelche Copyright-Gesetze, sich selbst zu vervielfältigen?
Diese und ähnliche Fragen stellt sich die Künstlerin Rahel Savoldelli in ihrer originellen, zügig inszenierten Solo-Performance „CopyMe“ im Ballhaus Ost (wieder 25., 26., 27. Februar). Wer noch nicht wusste, wie viel komisches Potential in Savoldelli steckt, die zusammen mit Anne Tismer das Kollektiv „Gutestun“ gegründet hat, kann sich hier ein Bild davon machen. Savoldelli ist in Zwiesprache mit zwei Video-Wiedergängerinnen ihrer selbst auf der Leinwand zu erleben, mit denen sie eine Band gründet und über Fragen der forcierten Gratisverschwendung ihrer Kunst in Streit gerät. 
Dazwischen projiziert sich Savoldelli in die schönsten Szenen aus Stanley Kubricks Filmklassiker „Shining“ und fährt auf dem Dreirad in die Twilight Zone der Plagiats-Hommage. Der englischsprachige Abend, eine Koproduktion unter anderem mit dem PushPush Theater Atlanta, besitzt eine mitreißende Unangestrengtheit und eine fröhliche Botschaft: Es lebe die Freibeuterei des Geistes! Patrick Wildermann
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TAZ 20.02.2009

Von Tim Caspar Boehme

Kopieren erwünscht. Die Axt im Haus erspart das Copyright: Rahel Savoldelli begegnet der Urheberrechtsdepression im Ballhaus Ost

Am Anfang steht ein alter Computer. Eine unförmige Kiste mit integriertem Winzbildschirm als Zeuge einer Epoche, in der das Internet noch kein Bestandteil der Alltagskultur und ein Rechner beim besten Willen nicht mit einem Vorgang wie Downloaden in Verbindung zu bringen war. Doch gleich darauf findet sich das Publikum im Ballhaus Ost mit Rahel Savoldelli in einer sehr gegenwärtigen Welt voller ungeklärter Fragen zu Urheberrecht, Kopierschutz und der angemessenen Vergütung kulturwirtschaftlicher Erzeugnisse.
“Copy Me”, das am Mittwoch Premiere hatte, ist ein spielerischer Kommentar zur großen Angst vor der Erosion künstlerischer Urheberschaft und ihren finanziellen Konsequenzen. Passend dazu hat das Stück eine Vorlage, auf die es freizügig zurückgreift: Gleich zu Beginn ist auf dem alten Computerbildschirm die berühmte Szene aus Stanley Kubricks “The Shining” zu sehen, in der ein Junge mit dem Kettcar durch verlassene Hotelflure rast. Wenig später erscheint auf einer anderen Leinwand eine weitere Projektion derselben Szene, von Savoldelli sekundengenau nachgestellt. Kubricks Drama über den von Jack Nicholson verkörperten Schriftsteller Jack Torrance, der im Winter mit seiner Familie in ein verlassenen Berghotel zieht, um ein Buch zu schreiben, stattdessen aber zum wahnsinnigen Mörder wird, ist nicht nur Ausgangspunkt für Savoldellis Stück über das Kopieren, sondern auch Anlass für eine Reflexion über die Bedingungen künstlerischer Produktion: Torrance sucht zum Schreiben die Abgeschiedenheit, doch statt kreativ zu sein, wird er zunehmend destruktiv. Das Einzige, was er zu Papier bringt, ist die tausendfache Kopie des Satzes “All work and no play makes Jack a dull boy”.
In der Rahmenhandlung versucht die Künstlerin mit zwei projizierten anderen Ichs ein Stück zu produzieren, das als DVD gratis ans Publikum verteilt werden soll. Hier widersprechen ihre Leinwandcharaktere aufs Energischste. Die Frau vom Bildschirm des alten Computers steigt, als ihre Forderung nach einem Mindestpreis nicht erhört wird, erst einmal aus dem Projekt aus. Auch das gemeinsame Musikstück sorgt für Kontroversen, denn seine Melodie stammt aus John Lennons “Give Peace a Chance” und ist damit Gema-pflichtig. Schließlich einigt man sich auf eine abgespeckte Version, in der bloß ein Tambourin-Beat bleibt. Was erst einmal nach mäßig originellen Ideen klingen mag, wird durch Savoldellis virtuoses Timing mehr als wettgemacht. Im ständigen Dreiergespräch mit sich selbst entwickelt sie aus den albernsten Einfällen eine nonchalante Komik, die von einer gehörigen Witz oder “wit” zeugt - ihr Text ist in schlichtem Englisch gehalten. Auch sind die drei Rollen so geschickt verteilt, dass man fast glaubt, tatsächlich drei verschiedenen Personen zuzusehen. Savoldellis Kopien ihrer selbst führen aber nicht nur vor, wie man Copyrightprobleme mit dem eigenen Abbild bekommen kann, sondern sind auch als Kommentar zur Lage der Theaterszene gemeint. Statt Abschottung möchte sie zu einem offenen Umgang in der Arbeit anregen, um einander im Austausch zu inspirieren, ohne der Angst vor gegenseitigem Ideenklau zum Opfer zu fallen. Ob die Selbstbehauptung eines künstlerischen Ichs gleich dazu führen muss, dass man wie Jack Torrance mit dem Beil auf die anderen losgeht, sei dahingestellt. Auch die Frage, wie man ohne Urheberrecht Geld verdienen soll, kann Savoldelli nicht beantworten. Aber sie glaubt an “neue Lösungen”. Und an Humor.
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Lemague.net 10. 01. 09

Deutsche Übersetzung

Copyme, kreiert und performt von Rahel Savoldelli, eine Weltpremiere. Also stark die Braut! Ich war nicht sicher ob es an dem Theatersaal lag oder an der Tatsache, dass es das Phänomen der Premiere war. Wie dem auch sei, Rahel wütete mit der gleichen Intensität wie meine liebe Taiana (Taiana Saphir) die eine sprach auf französisch die andere auf englisch, gar nicht leicht, ihrem Wortschwall zu folgen, trotz der recht einfache Dialoge mit den anderen Charakteren, die auf den aufgestellten Leinwänden erschienen und die das Bild, dass man von ihr haben mochte, noch differenzierten. Können Sie noch folgen? Sie multipliziert sich also zu mindestens 3 anderen Persönlichkeiten, mit denen sie auf der Bühne direkt kommuniziert und mit denen sie sich mit anhand eines seltsamen szenischen Element bewegt. Auf dem rechten Bildschirm ist ein alter Computer im Minitel-Style - die Personen bewegen sich von einem Bildschirm zum anderen. Einen Moment lang meinte ich ein Augenzwickern zu den Marx Brothers zu erkennen bei diesem Spiel mit den Spiegeln. Hier kann es sogar passieren, dass das Phänomen des Kopierens degeneriert - denn plötzlich verhält sie die eine Kopie nicht mehr so, wie es die andere von ihr erwartet. Zuletzt wird mit der Axt geklärt, wem die Festplatte gehört, und diese Meinungsverschiedenheit geht bis ins Blut. Das volle Programm - Blut, Lachen und Tränen. 

Lemague.net 10. 01. 09

Copyme, créé et dansé par Rahel Savoldelli en première mondiale. Alors là, balaise la nana ! Je ne savais pas si c’était la salle du Théâtre qui voulait cela, où si c’était le phénomène des premières. Il n’empêche, Rahel sévissait avec la même intensité que ma chère Tatiana. L’une s’exprimait franchouille alors que la seconde angliche, bique ose pas facile facile à suivre ses palabres. D’autant que l’autre biche avait le dialogue facile avec les différents personnages qui s’incrustaient par écrans interposés et différaient de l’image que l’on avait d’elle. À part la tenue, c’était elle tout craché. Vous suivez ? Elle se démultipliait en au moins trois autres personnages auxquels elle se donnait la réplique et se mouvait tel un étrange élément scénique. Sur l’écran de droite, un ordinateur ancienne génération style minitel et les personnages qui passaient d’un écran à l’autre. À un moment, j’y ai reconnu un clin d’œil aux Marx Brother avec le jeu du miroir. Il se peut même que le phénomène de copie dégénéra lorsqu’une protagoniste ne répondit pas aux attentes d’une autre. À la hache pouvait se résoudre alors le désaveu du disque dur avec le désaccord touché jusqu’au sang. Tout un programme, du gore, des rires et des larmes.

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